Grillen & Recht

Grillen nach allen Regeln des Gesetzes

Ist der Sommer nicht schön? Ist es nicht herrlich, wenn man durch die Straßen geht und der würzige Geruch von frisch Gegrilltem durch die Lüfte weht?

Nicht immer ist beim Grillen mit solchen positiven Gedanken zu rechnen. Schnell kann es passieren, dass ein Barbecue dem Nachbarn in die Nase steigt und der Spaß am Grillen schnell vorbei ist. Damit das Grillfest keinen üblen Nachgeschmack bekommt, sollte man daher ein paar Regeln beachten, denn ganz ohne geht es auch beim BBQ nicht.

Wer denkt, dass er am wenigsten Probleme mit dem Nachbarn bekommt, wenn er im Park oder im Freuen grillt, der sollte sich im Vorfeld in der jeweiligen Gemeinde- oder Stadtteilverwaltung informieren, denn dort wird auch entschieden, ob das Grillen auf öffentlichem Gelände, in Parks oder an Seen erlaubt ist. Vielfach sind öffentliche Plätze auch mit Schildern versehen, die explizit Grillen erlauben oder eben, zum großen Bedauern mancher Hobbygriller, verbieten. Auf jeden Fall spart man Geld, wenn man sich an die Regeln in öffentlichen Anlagen hält. Schnell kann bei Missachten der Grillverordnung ein Bußgeld fällig werden. Dieses Geld investiert man besser in ein gutes Stück Grillfleisch…

Gehen wir wieder zurück nachhause. Darf hier nach Herzenslust gegrillt werden? Ein Blick in die Diskussionsforen im Internet und auf zahlreiche richterliche Entscheidungen zeigt, dass ein sommerliches Grillvergnügen in vielen Fällen schon ein Ende im Gerichtssaal fand.

Grundsätzlich ist weder der Griller noch der Nachbar im Recht, es wird meistens von Fall zu Fall entschieden, wer Recht behält. Ein gute Tipp für das Grillen zuhause: Im Vorfeld mit den Nachbarn abklären, wie sie zum Brutzeln auf dem Grill stehen. Vielleicht entschärft es bereits eventuellen Streitsituationen, wenn die Nachbarn zu Gästen eines gemütlichen Barbecue-Abends werden.

In Mietwohnungen kann auch im Mietvertrag festgesetzt werden, wie oft, wann und ob überhaupt gegrillt werden darf. An diese Regelungen sollte sich der Mieter halten, denn befolgt er sie nicht, ist er auf jeden Fall im Unrecht. Auch Hausordnungen können Regelungen zum Grillen auf dem Hausgrundstück treffen. Diese sind ebenfalls für die Mieter bindend.

Grundsätzlich verlangt es der Respekt vor den anderen Mitmenschen, dass keine oder so wenig wie mögliche Einschränkungen für sie entstehen. Dicker Qualm kann ebenso störend sein wie lautes Lachen oder Sprechen nach 22.00Uhr.

Was viele nicht wissen, auf Balkonen darf gegrillt werden. Allerdings sind hier Gasgrills oder Elektrogrills von Vorteil, da durch diese Grilltypen weniger Rauchentwicklung zu erwarten ist, die andere Mitmieter stören könnte.

Diese Zeilen sind bei weitem kein rechtlicher Ratgeber. Deshalb sollten Leser im Zweifelsfall einschlägige Portale zu richterlichen Entscheidungen konsultieren, um weitere Informationen zu erhalten.


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